Art ProtisArt Protis





  Startseite


  Atelier


 Technik


  Künstler


  Galerie


  Kontakt

























  Die Technik - Art Protis


Vor mehr als 30 Jahren wurde in der Stadt Brünn, in dem damaligen Textilforschungsinstitut, eine neue Technologie
entwickelt, die als tschechoslovakisches Patent weltweiten Einfluss auf die technologischen Möglichkeiten
der zeitgenössischen Kunst genommen und sie bereichert hat.


Art Protis                                      Art Protis;


Die Grundlage dieser Technik ist gefärbte und gekämmte Wolle, dessen untraditionelle Verarbeitung eher den Eindruck
der Malerei vermittelt. Der Künstler ist an der Gestaltung des Werkes vom Entwurfbis zur Fertigstellung beteiligt.
Art Protis


Die charakteristische plastische Wirkung dieser Tapisserie entsteht durch die Verwendung von Wollvliesen verschiedenster Art, deren Reihe sich von einer lichtundurchlässigen Masse bis zu den feinsten, vollkommen transparenten Schleiern erstrecken kann.
Der Künstler legt einzelne Schichten dieser Vliese oder anderer Materialien wie z.B. Spitzen, Textildruck, vergoldete Folien, Jute oder Garn in Form einer Kollage auf den meistens einfarbigen aus Wollvlies bestehenden Untergrund.

Formen und Bilddetails entstehen durch Schneiden und Übereinanderschichten des Materials. Im Laufe des Fertigungsprozesses wird das Bild wiederholt gedämpft.

Nach Abschluss des künstlerischen Prozesses übernimmt das Atelier das Werk, um es mit Hilfe einer speziellen Textilmaschine mit Seidenfäden durchzusteppen. Damit wird die Bildkomposition fixiert.











Die häufigste Nutzung erfährt diese Kunstart als Wandteppich in Gebäuden. Man kann sie aber auch
als Tapete gestalten, was gerade bei monumentalen Werken in der Architektur von großem Nutzen ist.

Diese Technik wurde bereits für Raumteiler, für Theatervorhänge als szenographisches Element in
Theateraufführungen und für Theaterkostüme verwendet. Die Kunsttechnik Art Protis erfuhr bereits große
Anerkennung in der Welt: z.B. auf der EXPO ´67 in Montreal, der EXPO ´73 in Osaka oder der Internationalen
Kunst- und Handwerksmesse in München, wo sie mit goldenen Medaillen prämiert wurde.